Meine Story 

 

Eine Begegnung die mein Leben prägte...

 

Einige Jahre war ich schon Führungskraft in verschiedenen Teams und Unternehmen. Ich hatte Mitarbeiter eingestellt und gekündigt. Dazwischen, habe ich, wie ich es in unzähligen Management-Schulungen gelernt habe, mein Team geschult, trainiert, motiviert, supportet, gelobt und Feedback gegeben und zahllose Mitarbeitergespräche geführt. Damit habe ich diese Rolle, für mein Verständnis gut ausgeführt. Zumindest gab es nie Beschwerden und hin und wieder ein Lob für gute Leistungen von den Chefs.

Gerade hatte ich eine neues Team übernommen. Dann, eines Tages stand meine neue Chefin vor mir. Ich kannte sie vom Vorstellungsgespräch und zwei Telefonaten. Ich war vorbereitet auf ihren Besuch, dachte ich. Doch sie fragte mich nicht direkt, wie all die vorherigen Chefs, nach Umsatzzahlen und wie die aktuellen Marketingmaßnahmen laufen sondern einfach nur:

„Was brauchst du gerade, was kann ich für dich tun?“

Wow. Darauf war ich nicht vorbereitet, das ging tief. " Wie geht es dir?" hätte ich sicher mit einem "Gut und selbst?" abgetan, aber auf diese Frage wusste ich zu dieser Zeit keine Antwort. Warum sollte sich auch meine Chefin in meinen Dienst stellen wollen? Dieser Tag ist mittlerweile 5 Jahre her.

Seitdem habe ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung, Leadership und vor allem meinen eigenen Verhaltensmustern auseinander gesetzt. Auch heute zwei Coachingausbildungen später weiß ich, dass ich damals keinen Zugang zu meinen Gefühlen und meinen tatsächlichen Bedürfnissen hatte. Zusätzlich gab es Glaubensätze die auch Einfluss auf meine Reaktion hatten, diese waren:

"Gefühle haben auf Arbeit nichts verloren, ich muss starkes Vorbild sein" und

"Ich brauche eigentlich keine Hilfe, ich schaffe das doch alleine."

Umso dankbarer bin ich jedem Coach und Mentor durch den ich erkennen konnte, wie wichtig es ist sich und seinem Gegenüber die "richtigen" Fragen zu stellen und Raum zu geben für das was dadurch entstehen möchte.

Meine damalige Chefin, heute würde ich sie als eine meiner ersten Mentorin bezeichnen, hat sich die Zeit genommen und dadurch ein nachhaltiges, vertrauensvolles System geschaffen in dem sich jeder ihrer Teammitglieder gehört und damit wertgeschätzt gefühlt hat. Dadurch ist sie für mich zu einem Vorbild geworden und ich möchte diese Art der Führung weitergeben.  #thanksforstoppingby

 

Meine damalige Chefin, heute würde ich sie als eine meiner ersten Mentorin bezeichnen, hat sich die Zeit genommen und dadurch ein nachhaltiges, vertrauensvolles System geschaffen in dem sich jeder ihrer Teammitglieder gehört und damit wertgeschätzt gefühlt hat. Dadurch ist sie für mich zu einem Vorbild geworden. #thanksforstoppingby

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